Zum Start der Rückrunde: "Und dann gibt's Knallgas"

Trainer Manuel Schmidt bleibt trotz der verkorksten Hinrunde des VfL positiv gestimmt und kündigt Verstärkung an.

Der VfL Rheingold Poll steht nach der Hinrunde nur auf einem enttäuschenden 13. Tabellenplatz in der Kölner Kreisliga A. Trainer Manuel Schmidt analysierte die Gründe für das schlechte darstehen, bleibt aber weiterhin positiv gestimmt, die gesetzten Ziele zu erreichen.

"Es ist gar nicht so leicht, die Ursachen für die schwache Hinrunde zu finden. Zum einen hat uns das Quentschen Glück gefehlt, was wir letztes Jahr noch hatten. Zum anderen sind wir mit unseren zahlreichen Torchancen die wir hatten, brutal fahrlässig mit umgegangen. Das kann man gar nicht auffangen", so Schmidt.

Trotz des schwachen Abschneidens in der Hinrunde steckt man in Poll nicht den Kopf in den Sand: "Wir haben zwar brutal die Seuche was die Chancen angehen, aber wir werden daran arbeiten und sind super positiv gestimmt. Wir wissen was wir können, auch wenn wir aktuell zurecht da unten stehen", blickt der Trainer positiv auf die Rückrunde.

Auch wenn der VfL nur einen Platz vor den Abstiegsrängen überwintern wird, beträgt der Abstand zum siebtplatzierten lediglich drei Punkte: "Uns war klar, dass wir nicht oben mitspielen werden. Dazu sind die anderen Mannschaften zu stark. Aber der einstellige Tabellenplatz war das Ziel und das ist nach wie vor noch im Bereich des machbaren. Wir müssen wissen worum es geht und das ist erst mal, da unten rauszukommen. Wir fangen bereits am 5. Januar wieder an und dann gibt's Knallgas."

Um das Offensivproblem in den Griff zu bekommen, wird man nicht nur akribisch daran arbeiten, sondern auch den Kader weiter verstärken: "Wir haben mit Behaija Karic einen hundertprozentigen Neuzugang, der intern aus der dritten Mannschaft zu uns hoch kommt. Außerdem wird es einen weiteren externen Neuzugang geben, der allerdings noch nicht Spruchreif ist", kündigt Trainer Schmidt die Verstärkung an.

Autor: Oliver Stopperich / Rheinfussball.de